Burma

Burma Katze im Rasseportrait

Größe: mittelgroß; 50 cm lang, 30–40 cm Schulterhöhe
Gewicht: 4 - 6 kg
Lebenserwartung: 12–17 Jahre
Rassetyp: Kurzhaarrasse
Körperbau: muskulös, kräftig
Herkunft: Südostasien
Beschreibung

Die exotische Burma Katze ist äußerst zutraulich und offen. Ihre freundliche und aufmerksame Art macht sie zu einer treuen Gefährtin, die Aufmerksamkeit liebt – besonders von dir. Suchst du kätzische Gesellschaft und hast viel Zeit für dein Haustier, ist diese Samtpfote die richtige für dich!

Kurzbeschreibung der Burma Katze

Die Burma Katze begeistert ihre Besitzer mit ihrem ausdrucksstarken Blick, ihrem seidigen Fell und ihrem liebevollen Wesen. Diese elegante und menschenbezogene Samtpfote sucht aktiv die Nähe ihrer Menschen und liebt Aufmerksamkeit, Spielen und Schmusen gleichermaßen. Möchtest du die Burma Katze näher kennenlernen? Hier findest du ihren vollständigen Steckbrief!

Aussehen der beliebten kätzischen Schönheit

Die Burma Katze, im Englischen „Burmese“ genannt, zählt weltweit zu den beliebtesten Rassekatzen. Optisch erinnert sie an die Siamkatze, weist jedoch einen kräftigeren, muskulöseren Körperbau auf. Ihr mittelgroßer, geschmeidiger Körper wirkt ausgewogen und elegant, mit einem gut entwickelten Brustkorb und feinen, aber kraftvollen Pfoten. Burma Katzen erreichen eine Größe von etwa 30 bis 40 cm sowie eine Rückenlänge von rund 50 cm. Kätzinnen wiegen meist um die 4 kg, während Kater bis zu 6 kg schwer werden können.

Die Nase ist kurz und leicht gebogen – ein charakteristisches Merkmal der Burma Katzen. Der Schwanz ist mittellang und gerade, während Ballen und Nase oft eine zarte rosafarbene Färbung zeigen.

Fellfarbe: Seidige Vielfalt in warmen Farbtönen

Die Fellfarbe der Burma Katze ist eines ihrer wichtigsten Erkennungsmerkmale: Ihr Fell ist kurz, glänzend, fast ohne Unterwolle und liegt eng am Körper an. Die Katzen tragen warme Fellfarben ohne Musterung, die von 

  • Sable (dunkelbraun) und Schokoladenfarbe,
  • über Champagner,
  • Blau und
  • Rot bis hin zu
  • Tortie (dreifarbig) variieren.

In Neuseeland sind sogar Apricot, Fawn oder Cinnamon Teil des Rassestandards. Die Farbtiefe verstärkt sich oft zu den Körperenden hin, wodurch ein weicher, warmer Farbverlauf entsteht. Das Fell der Burma fühlt sich seidig an.

Augenfarbe: Goldene Blicke voller Charakter

Typisch für die Rasse ist ein leicht gerundeter Kopf mit großen, ausdrucksstarken Augen, deren Farben von Gold bis Bernstein reichen und dem Gesicht einen sanften, fast hypnotischen Ausdruck verleihen. 

Charakter der Burma Katze: Verspielte, liebevolle Gefährtin

Der Charakter der Burma Katze macht sie zu einer idealen Familiengefährtin: Sie ist lebhaft, zutraulich und unwiderstehlich charmant. Diese Katzenrasse sucht aktiv die Nähe ihrer Menschen und mischt sich am liebsten mitten ins Familiengeschehen. Burmesen sind äußerst menschenbezogen, folgen dir oft auf Schritt und Tritt durchs Haus und wollen überall dabei sein. Ruhe vor ihnen zu haben ist gar nicht so einfach: Dank ihrer hohen Intelligenz schaffen es viele dieser neugierigen Samtpfoten sogar, Türen zu öffnen.

Gesundheit der Burmesen

Burma Katzen haben einen kleinen Genpool und sind somit oft eng miteinander verwandt. Dadurch steigt das Risiko von versehentlicher Inzucht bei der Katzenzucht und damit von Erbkrankheiten. Diese Krankheiten können bei den Stubentigern öfters auftreten:

  • Kongenitales Vestibularsyndrom: Von dieser Erkrankung ist das Innenohr der Burmas betroffen. Es kommt zu einer Fehlbildung des Organs, was zu Gleichgewichtsstörungen führt.
  • Hypokaliämie: Hierbei handelt es sich um einen Kaliummangel im Blut, der Muskelschwäche verursacht. Die Ausprägungen sind verschieden – es können lediglich einzelne Muskeln betroffen sein oder der gesamte Körper.
  • Diabetes mellitus: Bei dieser Stoffwechselkrankheit hat die betroffene Katze einen erhöhten Blutzuckerspiegel. Obwohl die Krankheit nicht heilbar ist, ist mittlerweile eine gute Behandlung möglich, sodass die Katze ein angenehmes Leben führen kann.

Lebenserwartung: Wie alt werden Burma Katzen?

Achtest du auf die Gesundheit deines schnurrenden Lieblings und lässt regelmäßige Untersuchungen beim Tierarzt durchführen, kann die Lebenserwartung der Burma Katze bei beeindruckenden 12 bis 17 Jahren liegen – sie ist damit eine der langlebigsten Katzenrassen der Welt und ist dadurch für eine lange Zeit an deiner Seite.

Herkunft und Geschichte: Woher kommt die Burma Katze?

Die Burma Katze stammt aus dem alten Birma, dem heutigen Myanmar, wo ihre Vorfahren in Tempeln lebten und als heilige Tiere verehrt wurden. In alten Überlieferungen nennt man sie „Mau Wong“ – das Goldene Juwel – ein liebevoller Name, der ihre warmen Farben und ihren sanften Ausdruck wunderschön beschreibt.

Ihre Geschichte begann in den 1930er-Jahren mit einer kleinen kupferfarbenen Katze namens Wong Mau, die in die USA gelangte und zur Stammkatze der heutigen Burma wurde. Durch gezielte Zucht – unter anderem mit der Siamkatze – entstand die heutige Rasse, die zwar ähnlich klingt wie die Heilige Birma, doch nicht mit ihr verwandt ist. In den 1950er-Jahren kam die Burma schließlich nach Europa und eroberte auch hier im Sturm die Herzen ihrer Menschen.

Unterschied zwischen der Burma und Birma Katze

Obwohl ihre Namen beinahe gleich klingen, könnten Burma und Heilige Birma in Aussehen und Wesen kaum unterschiedlicher sein. Die Burmakatze ist ein warmherziges, lebhaftes Energiebündel mit muskulösem Körperbau, großen, runden Augen und kurzem, seidigem Fell ohne Unterwolle. Ihre Farbschläge – von schokoladenfarben über tortie bis tabby – unterstreichen ihren strahlenden Ausdruck.

Die Heilige Birma wirkt dagegen wie die sanfte Schwester: mit weichem, halblangem Fell, heller Grundfarbe, dunklen Points an Nase, Ohren, Beinen und Schwanz sowie den berühmten weißen „Handschuhen“ an ihren Ballen. Während die Birma für ihr ruhiges, liebevolles Wesen geschätzt wird, tritt die Burma deutlich neugieriger, verspielter und kommunikativer auf.

Burma Katze kaufen: Das gilt es zu beachten

Die Burma Katze ist eine äußerst soziale Katze und daher für viele Familien eine passende Gefährtin. Dennoch solltest du die Anschaffung gut überdenken: Burmesen brauchen viel Nähe und Aufmerksamkeit. 

Ein guter Züchter übergibt seine Kätzchen frühestens mit 12 bis 14 Wochen, geimpft, gechippt und bestens sozialisiert. Seriöse Zuchten legen Wert auf gesunde Linien, testen auf bekannte Erbkrankheiten und vermitteln ihre Tiere nur an liebevolle Halter, die sich mit Haltung, Ernährung und Pflege auseinandersetzen. 

Preis: Wie viel kostet eine Burma Katze?

Ein Burma Kätzchen aus seriöser Katzenzucht kostet je nach Abstammung, Farbe und Zuchtlinie meist zwischen 900 und 1.500 Euro. Besonders seltene Farbschläge oder Linien aus Neuseeland oder anderen bekannten Zuchten können teurer sein. Achte beim Kauf darauf, dass der Preis transparent erklärt wird und Gesundheitsnachweise vorhanden sind.

Die Burma ist ein Herz auf vier Pfoten – zutraulich, menschenbezogen und unheimlich anhänglich. Sie liebt es, im Mittelpunkt zu stehen und zeigt ihre Zuneigung mit Schnurren, vielen Kuscheleinheiten und ihrem weichen, melodischen Stimmchen, mit dem sie gern kommuniziert, ohne jemals aufdringlich zu wirken.

Wenn du viel unterwegs bist, ist eine zweite Katze eine wunderbare Ergänzung: Sie schenkt ihr Gesellschaft und verhindert Langeweile, denn die Burma sucht aktiv Nähe – zu Menschen und Artgenossen gleichermaßen.

Ihr neugieriges, lebhaftes Wesen macht sie zu einer begeisterten Spielerin. Interaktive Spiele, Clickertraining, Intelligenzspielzeug und andere geistige Herausforderungen lassen ihr Herz höherschlagen und bringen ihren klugen Charakter voll zur Geltung. Dazu gehören ebenso Klettermöglichkeiten, Kratzbäume und abwechslungsreiche Bewegungsangebote – ideal, um sie körperlich und mental auszulasten.

Freigang bietet zusätzliche Eindrücke und Abenteuer. Doch auch als Wohnungskatze fühlt sie sich wohl, solange ihr Alltag genügend Stimulation, Beschäftigung und liebevolle Aufmerksamkeit bereithält.

Liebevolle Haltung: Spiel und Kuschelzeit mit der Burma

Die Burma Katze ist ein Herz auf vier Pfoten – sie liebt Nähe, Aufmerksamkeit und das Zusammensein mit dir oder idealerweise auch einer zweiten Katze. Wenn du viel unterwegs bist, ist eine Spielgefährtin eine wunderbare Idee, um ihr die Einsamkeit zu ersparen. Gerade diese starke Bindungsfreude zeigt sich auch in ihrem Verhalten: Sie liebt es, im Mittelpunkt zu stehen und zeigt ihre Zuneigung mit Schnurren, Kuscheln und ihrem weichen, melodischen Stimmchen, mit dem sie gerne kommuniziert, ohne aufdringlich zu wirken. 

Die Katzenrasse ist sehr neugierig, lernfreudig, aktiv und verspielt: Klettern, Clickertraining, interaktive Spiele und geistige Herausforderungen machen sie glücklich und lassen ihren lebhaften Charakter aufblühen. Freigang bietet ihr zusätzlich viel Abwechslung und Bewegung, doch auch als Wohnungskatze kann sie sich wohlfühlen – wichtig ist, dass ihre Haltung geistig und körperlich ausreichend stimulierend ist. Kratzbäume und Kletterflächen gehören dabei unbedingt dazu.

Pflege der Burma Katze: Samtig-weiches Fell mit wenig Aufwand

Die Burma Katze ist ein pflegeleichtes Haustier: Ihr kurzes Fell hat kaum Unterwolle, verfilzt nicht und benötigt nur gelegentliches Bürsten. Einmal pro Woche reicht meist, um lose Haare zu entfernen und die Hautdurchblutung anzuregen. Übermäßiges Haaren bleibt so gering und du hast mehr Zeit für gemeinsame Kuschel- und Spielmomente.

So verwöhnst du deine Burma außerdem

Trotz der unkomplizierten Fellpflege liebt die Burma die Nähe während der Pflegerituale. Bürsten wird für sie schnell zu einer wohltuenden Massage, die Vertrauen und Zuneigung zu ihrem Besitzer stärkt. Ergänzend solltest du regelmäßig Pfoten, Ballen, Nase und Ohren kontrollieren, auf eine hochwertige Ernährung achten und jährliche Gesundheitschecks durchführen – so hast du die Gesundheit deiner Fellnase im Auge.